Inkontinenzversorgung auf Rezept: So funktioniert es
Inkontinenzprodukte werden auf ärztliche Verordnung von der Krankenkasse übernommen. Wir erklären, wie die Versorgung funktioniert, welche Produkte es gibt und wie man sie beantragt.

Inkontinenz: Ein häufiges Problem
Harninkontinenz und Stuhlinkontinenz betreffen Millionen von Menschen in Deutschland. Es gibt gute Versorgungsmöglichkeiten, die von der Krankenkasse übernommen werden.
Wer übernimmt die Kosten?
Inkontinenzprodukte werden über die Krankenkasse abgerechnet – nicht die Pflegekasse. Voraussetzung ist eine ärztliche Verordnung.
Welche Produkte werden verordnet?
| Produkttyp | Anwendung |
|---|---|
| Einlagen (leicht bis mittel) | Leichte bis mittlere Harninkontinenz |
| Vorlagen mit Netzhosen | Mittlere bis schwere Inkontinenz |
| Inkontinenzhosen (Pants) | Aktive Personen mit mittlerer Inkontinenz |
| Windeln für Erwachsene | Schwere Inkontinenz, bettlägerige Personen |
| Inkontinenzunterlagen | Schutz für Matratze und Möbel |
Wie läuft die Versorgung ab?
Schritt 1: Arztbesuch und Verordnung. Schritt 2: Sanitätshaus oder Apotheke aufsuchen. Schritt 3: Lieferung nach Hause – viele Anbieter liefern diskret.
Inkontinenzversorgung und Pflegebox
Inkontinenzprodukte können auch über die Pflegebox (bis 42 Euro monatlich) bezogen werden. Bei schwerem Bedarf ist die Krankenkassen-Verordnung sinnvoller.
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