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Inkontinenzversorgung auf Rezept: So funktioniert es

Inkontinenzprodukte werden auf ärztliche Verordnung von der Krankenkasse übernommen. Wir erklären, wie die Versorgung funktioniert, welche Produkte es gibt und wie man sie beantragt.

Pflege-Manager Redaktion18. März 20265 Min. Lesezeit
Inkontinenzversorgung auf Rezept: So funktioniert es

Inkontinenz: Ein häufiges Problem

Harninkontinenz und Stuhlinkontinenz betreffen Millionen von Menschen in Deutschland. Es gibt gute Versorgungsmöglichkeiten, die von der Krankenkasse übernommen werden.

Wer übernimmt die Kosten?

Inkontinenzprodukte werden über die Krankenkasse abgerechnet – nicht die Pflegekasse. Voraussetzung ist eine ärztliche Verordnung.

Welche Produkte werden verordnet?

ProdukttypAnwendung
Einlagen (leicht bis mittel)Leichte bis mittlere Harninkontinenz
Vorlagen mit NetzhosenMittlere bis schwere Inkontinenz
Inkontinenzhosen (Pants)Aktive Personen mit mittlerer Inkontinenz
Windeln für ErwachseneSchwere Inkontinenz, bettlägerige Personen
InkontinenzunterlagenSchutz für Matratze und Möbel

Wie läuft die Versorgung ab?

Schritt 1: Arztbesuch und Verordnung. Schritt 2: Sanitätshaus oder Apotheke aufsuchen. Schritt 3: Lieferung nach Hause – viele Anbieter liefern diskret.

Inkontinenzversorgung und Pflegebox

Inkontinenzprodukte können auch über die Pflegebox (bis 42 Euro monatlich) bezogen werden. Bei schwerem Bedarf ist die Krankenkassen-Verordnung sinnvoller.

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Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Sozialberatung dar. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert, jedoch übernimmt Pflege-Manager.de keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen. Gesetzliche Regelungen können sich ändern. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Pflegekasse, einen zugelassenen Pflegeberater gemäß § 7a SGB XI oder einen Rechtsanwalt.